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ENZO FERRARI:

„Aerodynamik ist für Leute, die keine Motoren bauen Können.“

HOTCHKISS PARIS Coupé Antibes „ Faux Cabriolet „

HOTCHKISS AM80 S

Der Innenraum ist von bemerkenswerter Finesse und besticht mit der

Verwendung veredelter Materialien unter anderem echter Wolle und sogleich

kunstvoll bearbeitetes Rosenholz mit Intarsien. Zusammenfassend kann man

sagen, dass dieses luxuriöse Fahrzeug für damalige Zeiten als Aushängeschild

von hohem sozialen Stand Frankreichs galt.

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Gesamtproduktion: 3.500 Exemplare

HOTCHKISS AM80 S

Coupé Antibes „ Faux Cabriolet „ Ein HOTCHKISS AM 80, Coupé Antibes mit erwähnenswerter Historie. Am 23. April 1—2005 nach eine Ausstellung der Techno-Classica in Essen / Belgien würde erworben und in Deutschland zugelassen. Vorbesitzer war von 1978 bis 14.04.2005 „ M.Lagreze“ aus Champagnac Les Quercy in der Dordogne / Frankreich. Nach Angaben von M. Lagreze war vermutlich der ursprüngliche Besitzer der ehemalige Direktor der Werke Desmarais Fréres in Le Havre; schriftliche Unterlagen hierzu sind auf Grund der Kriegswirren nicht mehr vorhanden. M. Lagreze hat über mehrere Jahre das Fahrzeug restauriert, sowohl Fahrgestell, Motor und vor allem die ursprüngliche Karosserie. Alles wurde wieder in den Originalzustand gebracht. Besonderer Wert wurde auf die ursprüngliche Farbgebung der Karosserie gelegt. Die besonders schönen Rosenholzverkleidungen des Armaturenbretts ( mit den ursprünglichen Jaeger-Instrumenten ) und der Türinnenseiten wurden nach Vorlagen von den Meistern der berühmten Intarsienschreinerei Revel überarbeitet. Polster und Kissen sind aus echter Wolle, das Leder wurde von den Gerbereien von Bort -Les -Orgues handgegerbt. Nach Abschluss der Restaurationsarbeiten wurde das Fahrzeug am 3. September 1992 in Frankreich wieder für den Straßenverkehr zugelassen. Der Enkel von Monsieur Hotchkiss, dem Gründer der Marke, ist 1992 aus den Vereinigten Staaten von Amerika nach Frankreich gekommen und ist zusammen mit seiner Frau anlässlich des 60. Jubiläums des ersten Hotchkiss -Sieges bei der Rallye Monte-Carlo mit diesem, meinem heutigen Auto einen Teil der Strecke abgefahren. Beide waren sehr begeistert. Im Herbst 2008 wurde durch den Karosseriebetrieb Friedrich Liese die Karosserie durch ein zusätzliches, zeitgenössisches Faltschiebedach ergänzt, welches geschlossen unauffällig ist, im offenen Zustand jedoch den Innenraum mit Helligkeit und Frischluft aufwertet. Seit 2005 hat das Fahrzeug bei zahlreichen Ausfahrten - SpreeWald bis Apulien -selbst über den Großglockner -seine bequeme Handhabung und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt.

Firma Hotchkiss Paris und Geschichte

HOTCHKISS „ Le juste milieu“ Der Amerikaner Benjamin Berkley Hotchkiss wurde 1826 in Connecticut geboren. In seinem Geburtsland entwickelte er verschiedene Waffen und Munition. Mitte des 19. Jahrhunderts siedelte er sich in Paris an. Hier fanden seine Waffen größeren Anklang und 1875 gründete er in St. Denis eine Fabrik zum Bau des von ihm entwickelten Maschinengewehrs. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem mächtigen Rüstungsimperium; die beiden im Firmenlogo gekreuzten Kanonen weisen auf den Ursprung hin. Der Firmengründer starb 1885. Seine französischen Nachfolger begannen 1903 in St. Denis mit der Fabrikation eigener Fahrzeuge. Zahlreiche Varianten hinsichtlich Motor und Karosserie kamen auf den Markt. Hotchkiss war immer ein Wagen, der in der Mitte des Angebots lag, aber immer etwas besser als die Masse — „le juste Milieu“. 1928 wurde der neue Hotchkiss AM 80 mit 3-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor auf dem Salon in Paris erstmals gezeigt. Damit offerierte die Marke wieder einmal genau das richtige Fahrzeug. Der sauber und konventionell ausgelegte Motor mit dem kurzen Hub von 100 mm bei einer Bohrung von 80 mm besaß stoßstangenbetätigte, hängende Ventile und war auf Silentblöcken mit dem Chassis verbunden. Die Kurbelwelle war siebenfach gelagert. Das Fahrgestell war vom Vorgänger AM 2 übernommen, und die Kraft wurde über eine Trockenscheibenkupplung, ein Vierganggetriebe und die in einem Schubrohr geführte Kardanwelle auf die Hinterachse übertragen. Die Rudge — Räder gaben den Blick auf die groß dimensionierten Bremstrommeln frei. Von 1929 an wurden die Karosserien im eigenen Betrieb hergestellt und aufgebaut, betont sachliche Linienführung, ein Minimum an Chrom, der außen angehängte Koffer mit dem Reserverad, breite, gut schützende Kotflügel, die in die Trittbretter übergingen — der klassische Stil der Jahre um 1930. Hotchkiss muss eine ausgezeichnete Werbeabteilung gehabt haben, denn die" verschiedenen Karosserievarianten erhielten alle sehr mondän klingende Namen: „Longchamps“, „Monaco“, „Cabourg“, „Riviera“ und „Antibes“ fiir zwei Coupés, „Biarritz“ für einen rassigen Roadster. Diese Namen wurden für dieselben Karosserieausführungen bis zum Zweiten Weltkrieg benutzt. Der Hotchkiss AM 80 war aber nicht nur ein sehr ausgewogenes und schönes Automobil, sondern er überzeugte ebenso sehr durch vorzügliche Leistung und Ausdauer. Ein Amateurteam stellte sich 1929 für Rekordfahrtenin Monthéry zur Verfügung. Es gelang den vier Piloten Vasselle, Tchernovsky, de Corvaia und Delgutte in sechzehn Tagen 33 neue Klassenrekorde aufzustellen, wobei über 4.000 Meilen ein neuer Weltrekord mit 128 km/h gebucht wurde. 1932 gewann Maurice Vasselle die Monte-CarIo-Rallye überlegen, wobei er den Vorjahressieger Donald Healey auf Invicta auf den zweiten Platz verwies. 1933 bewies Vasselle in der Monte-Carlo-Rallye, dass der Sieg vom Vorjahr keineswegs ein Zufall gewesen war. Neben dem Gesamtsieg gewann er die Trophäen für die beste Leistung der großen Klasse, die Brems- und Beschleunigungstests und für die größte zurückgelegte Distanz. Er war damit der erste Doppelsieger dieser schweren Rallye. 1934 schrieb sich Hotchkiss als erste Marke zum dritten mal hintereinander in die Siegerliste der Monte—Carlo- Rallye ein. Diese Erfolge, denen noch viele weitere folgen sollten, unterstrichen wirkungsvoll den hervorragenden Ruf, den die Marke in Frankreich und im Ausland genoss. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Personenwagenproduktion zugunsten von Rüstungsmaterial eingestellt. Nach Kriegsende erfolgte die Übernahme der Betriebe von Delahaye, Brasier und Delage sowie Fusion mit Brandt, und in der Mitte der fünfziger Jahre wurde die Fabrikation von Personenwagen eingestellt. In der Blütezeit waren die Hotchkiss— Touren- und Sportwagen hervorragende Vertreter französischen Automobilbaus, immer schlicht, gebrauchstüchtig, Ausdauer und von ausgezeichneter Qualität. Hotchkiss blieb bis fast zuletzt „Le juste milieu“ — die goldene Mitte.
ENZO FERRARI:

„Aerodynamik ist für Leute, die keine

Motoren bauen Können.“

HOTCHKISS PARIS Coupé Antibes „ Faux Cabriolet „

HOTCHKISS

AM80 S

Der Innenraum ist von

bemerkenswerter Finesse und

besticht mit der Verwendung

veredelter Materialien unter

anderem echter Wolle und

sogleich kunstvoll bearbeitetes

Rosenholz mit Intarsien.

Zusammenfassend kann man

sagen, dass dieses luxuriöse

Fahrzeug für damalige Zeiten als

Aushängeschild von hohem

sozialen Stand Frankreichs galt.

Firma Hotchkiss Paris und

Geschichte

HOTCHKISS „ Le juste milieu“ Der Amerikaner Benjamin Berkley Hotchkiss wurde 1826 in Connecticut geboren. In seinem Geburtsland entwickelte er verschiedene Waffen und Munition. Mitte des 19. Jahrhunderts siedelte er sich in Paris an. Hier fanden seine Waffen größeren Anklang und 1875 gründete er in St. Denis eine Fabrik zum Bau des von ihm entwickelten Maschinengewehrs. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem mächtigen Rüstungsimperium; die beiden im Firmenlogo gekreuzten Kanonen weisen auf den Ursprung hin. Der Firmengründer starb 1885. Seine französischen Nachfolger begannen 1903 in St. Denis mit der Fabrikation eigener Fahrzeuge. Zahlreiche Varianten hinsichtlich Motor und Karosserie kamen auf den Markt. Hotchkiss war immer ein Wagen, der in der Mitte des Angebots lag, aber immer etwas besser als die Masse — „le juste Milieu“. 1928 wurde der neue Hotchkiss AM 80 mit 3-Liter- Sechszylinder-Reihenmotor auf dem Salon in Paris erstmals gezeigt. Damit offerierte die Marke wieder einmal genau das richtige Fahrzeug. Der sauber und konventionell ausgelegte Motor mit dem kurzen Hub von 100 mm bei einer Bohrung von 80 mm besaß stoßstangenbetätigte, hängende Ventile und war auf Silentblöcken mit dem Chassis verbunden. Die Kurbelwelle war siebenfach gelagert. Das Fahrgestell war vom Vorgänger AM 2 übernommen, und die Kraft wurde über eine Trockenscheibenkupplung, ein Vierganggetriebe und die in einem Schubrohr geführte Kardanwelle auf die Hinterachse übertragen. Die Rudge — Räder gaben den Blick auf die groß dimensionierten Bremstrommeln frei. Von 1929 an wurden die Karosserien im eigenen Betrieb hergestellt und aufgebaut, betont sachliche Linienführung, ein Minimum an Chrom, der außen angehängte Koffer mit dem Reserverad, breite, gut schützende Kotflügel, die in die Trittbretter übergingen — der klassische Stil der Jahre um 1930. Hotchkiss muss eine ausgezeichnete Werbeabteilung gehabt haben, denn die" verschiedenen Karosserievarianten erhielten alle sehr mondän klingende Namen: „Longchamps“, „Monaco“, „Cabourg“, „Riviera“ und „Antibes“ fiir zwei Coupés, „Biarritz“ für einen rassigen Roadster. Diese Namen wurden für dieselben Karosserieausführungen bis zum Zweiten Weltkrieg benutzt. Der Hotchkiss AM 80 war aber nicht nur ein sehr ausgewogenes und schönes Automobil, sondern er überzeugte ebenso sehr durch vorzügliche Leistung und Ausdauer. Ein Amateurteam stellte sich 1929 für Rekordfahrtenin Monthéry zur Verfügung. Es gelang den vier Piloten Vasselle, Tchernovsky, de Corvaia und Delgutte in sechzehn Tagen 33 neue Klassenrekorde aufzustellen, wobei über 4.000 Meilen ein neuer Weltrekord mit 128 km/h gebucht wurde. 1932 gewann Maurice Vasselle die Monte-CarIo-Rallye überlegen, wobei er den Vorjahressieger Donald Healey auf Invicta auf den zweiten Platz verwies. 1933 bewies Vasselle in der Monte-Carlo-Rallye, dass der Sieg vom Vorjahr keineswegs ein Zufall gewesen war. Neben dem Gesamtsieg gewann er die Trophäen für die beste Leistung der großen Klasse, die Brems- und Beschleunigungstests und für die größte zurückgelegte Distanz. Er war damit der erste Doppelsieger dieser schweren Rallye. 1934 schrieb sich Hotchkiss als erste Marke zum dritten mal hintereinander in die Siegerliste der Monte—Carlo- Rallye ein. Diese Erfolge, denen noch viele weitere folgen sollten, unterstrichen wirkungsvoll den hervorragenden Ruf, den die Marke in Frankreich und im Ausland genoss. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Personenwagenproduktion zugunsten von Rüstungsmaterial eingestellt. Nach Kriegsende erfolgte die Übernahme der Betriebe von Delahaye, Brasier und Delage sowie Fusion mit Brandt, und in der Mitte der fünfziger Jahre wurde die Fabrikation von Personenwagen eingestellt. In der Blütezeit waren die Hotchkiss— Touren- und Sportwagen hervorragende Vertreter französischen Automobilbaus, immer schlicht, gebrauchstüchtig, Ausdauer und von ausgezeichneter Qualität. Hotchkiss blieb bis fast zuletzt „Le juste milieu“ — die goldene Mitte.

HOTCHKISS AM80 S

Coupé Antibes „ Faux Cabriolet „ Ein HOTCHKISS AM 80, Coupé Antibes mit erwähnenswerter Historie. Am 23. April 1—1995 nach eine Ausstellung der Techno-Classica in Essen / Belgien würde erworben und in Deutschland zugelassen. Vorbesitzer war von 1978 bis 14.04.2005 „ M.Lagreze“ aus Champagnac Les Quercy in der Dordogne / Frankreich. Nach Angaben von M. Lagreze war vermutlich der ursprüngliche Besitzer der ehemalige Direktor der Werke Desmarais Fréres in Le Havre; schriftliche Unterlagen hierzu sind auf Grund der Kriegswirren nicht mehr vorhanden. M. Lagreze hat über mehrere Jahre das Fahrzeug restauriert, sowohl Fahrgestell, Motor und vor allem die ursprüngliche Karosserie. Alles wurde wieder in den Originalzustand gebracht. Besonderer Wert wurde auf die ursprüngliche Farbgebung der Karosserie gelegt. Die besonders schönen Rosenholzverkleidungen des Armaturenbretts ( mit den ursprünglichen Jaeger-Instrumenten ) und der Türinnenseiten wurden nach Vorlagen von den Meistern der berühmten Intarsienschreinerei Revel überarbeitet. Polster und Kissen sind aus echter Wolle, das Leder wurde von den Gerbereien von Bort -Les -Orgues handgegerbt. Nach Abschluss der Restaurationsarbeiten wurde das Fahrzeug am 3. September 1992 in Frankreich wieder für den Straßenverkehr zugelassen. Der Enkel von Monsieur Hotchkiss, dem Gründer der Marke, ist 1992 aus den Vereinigten Staaten von Amerika nach Frankreich gekommen und ist zusammen mit seiner Frau anlässlich des 60. Jubiläums des ersten Hotchkiss -Sieges bei der Rallye Monte-Carlo mit diesem, meinem heutigen Auto einen Teil der Strecke abgefahren. Beide waren sehr begeistert. Im Herbst 2008 wurde durch den Karosseriebetrieb Friedrich Liese die Karosserie durch ein zusätzliches, zeitgenössisches Faltschiebedach ergänzt, welches geschlossen unauffällig ist, im offenen Zustand jedoch den Innenraum mit Helligkeit und Frischluft aufwertet. Seit 1995 hat das Fahrzeug bei zahlreichen Ausfahrten - SpreeWald bis Apulien -selbst über den Großglockner -seine bequeme Handhabung und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt.
Chiemsee Oldtimer